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Hauptsynagoge Mannheim

Hauptsynagoge Mannheim  Mannheim

ANDOR ALIN
Das Copyright der Fotos liegt bei ihren Besitzern!

Eine von zwei Synagogen in Mannheim

Adresse:F2, 68159 Mannheim
Webseite:de.wharugo.com/Hauptsynagoge_(Mannheim)
Öffnungszeiten:
Beschreibung:Die Hauptsynagoge war eine Synagoge der jüdischen Gemeinde in Mannheim. Sie wurde anstelle mehrerer Vorgängerbauten zwischen 1851 und 1855 errichtet und während der Novemberpogrome 1938 zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Mannheim, wie große Teile der Kurpfalz, zerstört. Kurfürst Karl Ludwig förderte den Wiederaufbau der Stadt, in dem um die Ansiedlung von Juden geworben wurde. Die Konzession von 1660 gestattete eine Schul, das heißt eine Synagoge, mit eigenem Rabbi. 1662 existierte nachweislich eine Synagoge und bereits 1670 entstand ein Neubau in F2, 13/15, dem Standort der späteren Hauptsynagoge. Schon kurze Zeit darauf wurde Mannheim im Pfälzischen Erbfolgekrieg erneut verwüstet, so dass im Jahr 1700 der Bau einer neuen Synagoge erforderlich war. Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude mehrfach erweitert, so wurde 1767 erstmals eine Frauenschul erwähnt. Von 1824 ist eine Beschreibung der Synagoge überliefert: Gegen die Straße schließt eine Mauer mit einem Geländer den dazu gehörigen Vorhof ein. Im Hintergrunde steht das Gebäude in einfachem Stile ausgeführt, mit einigen hebräischen Inschriften. In ihrem Inneren erblickt man die, den jüdischen Gesetzen entsprechende, Einrichtung. In der Mitte stehen die Stühle der Vorsänger mit Verzierungen. Die Weiber haben ihre eigene Schule, aus welcher vergitterte Fenster in die Hauptschule gehen, um sie den Männerblicken zu entziehen, und damit kein Teil den andern in der Andacht störe. Für die wachsende jüdische Gemeinde wurde die kleine Synagoge zum Problem. Die Plätze befanden sich in der Hand alteingesessener Familien und wurden weitervererbt, sodass Zugezogene kaum eine Chance hatten, einen Platz zu erhalten. Deswegen wurde die Synagoge 1851 abgerissen und im Juni desselben Jahres mit dem Neubau begonnen. Die Pläne hatte Ludwig Lendorff entworfen. Nach seinem Tod im Februar 1853 wurde Friedrich Eisenlohr Nachfolger und schließlich Heinrich Lang, der unter beiden bereits an der Bauaufsicht beteiligt gewesen war. Am 29. Juni 1855 wurde die neue Synagoge von Rabbiner Moses Präger eingeweiht. Die Thorarollen wurden in Begleitung einer von Hermann Levi komponierten und Vinzenz Lachner dirigierten Kantate in die Heilige Lade eingestellt. 189799 und 1907/08 wurde die Synagoge modernisiert. Da es noch andere Synagogen in Mannheim gab, wie die Lemle-Moses-Klaus der Orthodoxen in F1, 11 und eine Synagoge im später eingemeindeten Feudenheim, wurde sie Hauptsynagoge genannt.

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